Halstücher - Vom Erkennungszeichen zum Modehit

Halstücher sind schon zu Zeiten der französischen Revolution von den Soldaten um den Hals getragen worden. An ihrer Farbe und Bemusterung konnte man erkennen, für welche Seite die Männer gekämpft haben. Auch heute noch dient das Halstuch vereinzelt, zum Beispiel bei Pfadfindern, als Erkennungsmerkmal des jeweiligen Lagers.

In der heutigen Zeit jedoch dient das Halstuch in erster Linie als modisches Accessoire. Während der dicke Schal aus Wolle wärmen soll, peppt das modische Tuch auch in warmen Tagen jedes Outfit optisch auf. In Modehäusern aller Art kann man Halstücher aus den verschiedensten Materialien und in den verschiedensten Farben käuflich erwerben. Von Baumwolle über Seide bis hin zum teuren Cashmere sind Halstücher aus jedem Stoff und in jeder Preisklasse zu bekommen. Auch farblich lässt sich zu jedem noch so raffinierten Outfit das passende Halstuch finden wenn man nur lange genug sucht.

Es gibt Halstücher vor allem für Frauen - doch der modebewusste Mann von heute kann selbstverständlich ebenfalls Mut zum Halstuch zeigen. Während Frauen das Halstuch in der Regel zum Shirt oder Pullover tragen, kombinieren Männer ihren Halsschmuck meistens zu einem Hemd, dessen obere Knöpfe geöffnet sind im Stil englischer Landlords.

In südliche Ländern wird das Halstuch sogar manchmal als einziges Kleidungsstück getragen. Die überdimensionalen Halstücher sind dort so groß, dass man sie sich problemlos als Kleid um den gesamten Körper wickeln kann. Diese Art, Halstücher zu tragen erweist sich vor allem am Strand als praktisch, da man im Handumdrehen seine gesamte Kleidung los ist, um sich in aller Ruhe zu bräunen.